Geschenkidee „Wenn-Buch“

Vielleicht habt ihr auch schon von dieser Geschenkidee gehört. Auf jeder Seite des Wenn-Buches findet sich ein kleiner nützlicher Gegenstand für die jeweilige „Wenn-Situation“. Zum Geburtstag also keine schlechte Sache :). Das Ganze muss auch nicht teuer sein, denn man kann das Buch auch durch billigere Kleinigkeiten (Büroklammern, Faden, Soduko) noch dicker machen, wenn man das möchte. So bekommt das Buch auch noch ein bisschen Witz und Charme dazu ;).
1. Als erstes Sammelt Ideen.
2. Überlegt euch die Größe, die das Buch haben soll (meins war 21x18cm groß, es sollte nicht kleiner sein). Ihr könnt die Seiten am Ende mit Fäden zusammenheften oder wie ich in eine Mappe tun.
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3. Je nachdem, wie viele Ideen ihr habt, entscheidet ihr, wie viele Seiten euer Wenn-Buch haben wird.
Da ich nicht genug Bastelkarton hatte, habe ich auch die Rückseite und dazwischen Trennblätter benutzt, ich empfehle es aber wegen der mangelnden Stabilität nicht ;).
Wenn ihr wollt, könnt ihr noch ein Inhaltsverzeichnis und ein Deckblatt einfügen.
Die gebrauchte Anzahl von Seiten schneidet ihr, am besten mit einem Cutter, aus buntem Bastelkarton zurecht und locht sie.
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4. Für die Beschriftung auf jeder Seite habe ich Gelstifte verwendet, man kann natürlich auch Filzstifte nehmen, dann aber nicht zu dunkle Farben für die Seiten verwenden.
5. Aus Buntpapier könnt ihr noch Dekoelemente (Kaffeetasse für Instantkaffetütchen/ Badewanne für Badesalz usw.) ausschneiden. Wenn ihr die Konturen mit einem Filzer nachfahrt, sieht das ganze noch ein bisschen sauberer aus :).
6. Die Kleinigkeiten habe ich mit Tesafilm, Fotokleber (doppelseitiges Klebeband) oder wenn es ging mit Klebestift fixiert. Am besten nimmt man natürlich möglichst dünne und leichte Gegenstände^^.
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Meine Ideen:
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Eine kleine Warnung: Macht das Ganze nicht auf den letzten Drücker hehe… Ich persönlich habe den Zeitaufwand ein wenig unterschätzt :).
Viel Spaß beim Schenken!

Buch-Origami

Neuerdings bin ich auf diesen neuen Trend gestoßen, Bücher aufzuwerten.
Dabei faltet man die Seiten eines Buches nach einer Vorlage, sodass sich ein Bild oder ein Schriftzug ergibt. Man kann es entweder so falten, dass der Schriftzug heraussteht oder hineingeht, also genau andersherum…
Die Vorlagen und ein Buch mit der Anleitung bietet die Firma Orimoto an. Vorlagen könnt ihr euch kostenlos auf der Homepage erstellen (leider in der Freiversion keine eigenen Bilder hochladbar). Eine Anleitung kriegt ihr auch auf Youtube, wenn ihr „Orimoto“ eingebt (was aber keine japanische Faltkunst ist sondern nur die Firma).
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Es ist sehr einfach, nur ein bisschen Zeitaufwändig (ich habe pro Vorlageseite ca. 1h gebraucht, „home“ passte auf 3 Vorlageseiten). Ich habe parallel ein Hörbuch gehört, das war ganz entspannend und man kann auch nicht viel falsch machen.
Ich habe sogar bei meinem Exemplar einen „Fehler“ gemacht: Ich habe alle Seiten im 45° Winkel gefaltet, doch eigentlich soll jeder Knick oben den gleichen Abstand vom Buchrücken haben… wenn ihr andere Bilder seht, wisst ihr, was ich meine :D. Ich finde nicht, dass es bei mir dadurch zu schlecht aussieht.
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Meine Oma würde mich wahrscheinlich umbringen, wenn sie das sähe, aber was solls! Das sind ja keine normalen Eselsohren, das ist Kunst! 😀 Außerdem immernoch besser, als wenn es noch 10 Jahre im Schrank stünde und schließlich doch in der Mülltonne lande. Denn sorry, aber „Tintenherz“ war jetzt nicht wirklich mein Lieblingsbuch.
Als nächstes kommt ein weiteres Buch dran, welches ich mal geschenkt bekommen habe. Daraus will ich dann ein „sweet“ falten -> „sweet home“.

Ist sehr hübsch zu verschenken und einfach herzustellen :D. Ich überlege, eine Pappe obenraufzumachen, sodass man etwas draufstellen kann. Und foliieren will ich das Buch von Außen auch noch mit einer Motivklebefolie!
Habt ihr noch andere Ideen zum Buch-upcyclen?

Fadenbild – endlich!

Schon seit soo langer Zeit wollte ich das schon machen. Den letzten Ansporn gab mir Zeitglück mit ihren Fadenbildern.

Jetzt hatte ich endlich alles zusammen.
– Leimholzplatte
– Farben (bei mir Acryl)
– Nägel (möglichst dünne, damit das Holz nicht splittert)
– Faden

Meine Leimholzplatte war zu lang, deswegen sägten wir sie in zwei Teile. Eins A3 groß, das andere etwas kürzer.

So. Am besten man überlegt sich vorher ein Motiv und druckt oder zeichnet sich eine Vorlage. Gut fur diese Methode eignen sich auch Schriftzüge, da stehe ich aber nicht so drauf. Ich druckte meine Vorlage aus, meine Freundin ließ ihrer Kreativität freien Lauf ;).

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Als Erstes muss man sich für einen Hintergrund entscheiden. Ich wählte einen Ton, der zu meiner Wand passen sollte (hat leider doch nicht so gut geklappt^^). Ich bemalte die Ränder in einem helleren Farbton, das war dann ausversehen auch vorne etwas sichtbar. Aber irgendwie sah es cool aus und ich entschied mich gegen Übermalen und für eine Vintageoptik.

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Auf dem Bild sind jetzt schon Nägel drin, aber ich hatte kein anderes vom Hintergrund :). Meine Freundin wählte für ihr abstraktes Gesicht (siehe unten) einen schlichten schwarzen Hintergrund.
Wenn dieser getrocknet ist, kann man die Vorlage mit Kreppklebeband oder wie ich mit zwei Reißzwecken festmachen (sieht man kaum, versprochen).
Jetzt die Nägel einhämmern. Etwa 5mm ins Brett. Meine Nägel waren 2cm lang. Achtet darauf, dass sie fest und am besten gerade sitzen. Es kann sonst passieren, dass sie sich durch die Belastung durch die Fäden verbiegen und im schlimmsten Fall herausspringen!
Wenn das geschafft ist, einfach die Vorlage entfernen.

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An einem Nagel den Faden mit Doppelknoten festbinden und kreuz und quer führen. Aufgepasst! Wenn eure Nägel einen genauso kleinen Kopf haben wie meine, haltet den Faden immer am letzten Nagel fest, während ihr weiter macht. Er ist zwischendurch oft abgerutscht, aber meistens lag das daran, dass man ausversehen selbst locker gelassen hat^^. Am Ende kommt wieder ein Knoten.
Tadaa…

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Falls ihr es nicht erkennt, dies soll ein abstraktes Gesicht sein :). Ich finde es toll! Besonders die Farben.
Wie man sieht kann man mit verschiedenen Fäden unterschiedliche Effekte erzeugen. Der etwas fransige hellblaue Faden hat auch was. Der weiße dagegen ist sehr streng und fest.

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Meins ist im Gegansatz ziemlich ruhig und vielleicht etwas langweilig. Dafür womöglich eher „alltagstauglich“ haha.
Ich weiß nicht ob ich ganz zufrieden damit bin, aber es ist ok. Wenn ich mal ein echt gutes Motiv habe, werde ich es auch wieder machen.

Vielleicht konnte ich ja auch jemanden inspirieren :). Viel Spaß beim werkeln.

kleines Drachenprojekt

Durch eine Anfrage kam ich darauf, Drachen zu zeichnen – genauer gesagt wurden es drei Stück.

Die erste Schwierigkeit war erst einmal: Wie sieht ein Drache aus? Es gibt schließlich keine echten Drachen und jeder hat eine etwas andere Vorstellung von ihnen. Durch ein paar Internetrecherchen konnte ich mir aber eine konkretere Vorstellung machen :).

Die nächste Frage war: wie sieht die Haut des Drauchen aus? Bei allen drei Drachen habe ich auf Schuppen gesetzt, weil das wenigstens einen gewissen Eindruck von Textur hinterlässt und den Körper so weniger karg aussehen lässt.

Die Farben variierte ich – grün, blau und lila schienen mir passend. Rot hätte es wohl auch getan. Leider habe ich die längste Zeit meines bisherigen Lebens eher Abstand von Farben genommen, sodass diese Erfahrung mit Buntstiften zu meinen ersten gehört ^^. Leider habe ich bei diesen metallicfarbenen Stiften das Problem, dass sie wenig Pigment auf das Papier abgeben, sodass strahlende Farben nicht wirklich möglich sind :(.

Mein erster Drache wurde eher aggressiv und stark. Außerdem ähnelt er vom Körperbau ziemlich stark einem Menschen, was wohl daran liegt, dass ich mein ganzes Leben hauptsächlich Menschen gezeichnet habe und mir diese Darstellung einfacher fiel.

Der zweite soll auf einem Stein liegen und hat die Flügel angeklappt. An der Haltung der Flügel bin ich anfangs auch ziemlich verzweifelt, denn es war schwer, den richtigen Winkel zu finden ^^. Diesen Drachen finde ich am wenigsten gelungen.

Beim dritten Drachen nahm ich mir die chinesische Variante zum Vorbild, allerdings nahm ich einen anderen Körper (die haben ja sonst meistens einen langen, schlangenartigen Körper). Das Foto wurde nicht ganz zum Ende aufgenommen, aber leider habe ich vergessen, den fertigen Drachen zu fotografieren :).

Drache 1 und 3 habe ich nämlich verschenkt.

Es ist immer wieder eine schöne Sache, etwas neues auszuprobieren. Und ganz wichtig beim zeichnen: Am Anfang sieht es vielleicht echt blöd aus, aber wenn man weitermacht und sich dass das Gesamtwerk ansieht, ist es auf einmal gar nicht mehr so schlecht wie man dachte! Also – auf keinen Fall nach ein paar Strichen aufgeben :).

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Mein letztes ausstehendes Weihnachtsgeschenk

Nun sind die Feiertage mit dem ersten Arbeitstag wieder zu einer flüchtigen Erinnerung geworden, doch ein Geschenk steht noch aus. Es war seit mehreren Monaten „In Planung“ (meistens tief in meinem Hinterkopf vergraben).

So ist es bei mir mit kreativen Angelegenheiten (Wenn ich „Kunst“ sage, fühle ich mich fehl am Platz) – Sie sind da und ab und zu arbeitet man daran, wenn man sich schließlich dazu gezwungen hat. Schließlich macht es ja Spaß, nur blöd, wenn man einfach seinen Arsch nicht hochkriegt.

Naja, auf jeden Fall ist es für einen Freund, der mich glücklicherweise um meine Leinwand erleichtern wollte. Erstmal sollte es ein Drache werden, schließlich wurde es eine Figur aus seiner Lieblingsserie (Abgemalt von einem Foto). Klar, dass es nicht perfekt geworden ist, aber ich habe mir Mühe gegeben! Und ich möchte auch nichts mehr daran verändern, obwohl ich och so schrecklich viele Fehler sehe :/ (Wegen der Faulheit einerseits, andererseits, weil ich sonst nie zufrieden bin und womöglich alles zerstöre).

Im Kunstunterricht brauchte ich erstmal eine Weile, um mich daran zu gewöhnen, immer eine Grundierung zu machen. Und das ist ein so wundervolles Ding, aber oft vergesse ich es einfach. Ist schließlich unschön, mit weißen Flecken zwischendrin.

Am meisten stören mich die Haare, die ihr über die Schulter fallen. Lider heben sie sich kaum von der Weste ab und bilden auch in sich keine Kontraste, aber das ist schon beim Originalfoto der Fall.

Nun gut, ich bin gespannt, ob es gefällt.

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Link zur Vorlage (nein es sieht nicht genauso aus :P): Lagertha aus „Vikings“

Geschenktipp

Da sich Weihnachten nun doch mit gr0ßen Schritten nähert, hier ein kleiner Tipp, wie ihr eure Geschenke liebevoll verpacken könnt:

Es dauert bei einer kleinen Box tatsächlich nur 10 Minuten und ist ganz einfach, also keine Angst :D.

Ihr braucht:

  1. Eine Box, einen Korb oder ähnliches (am besten mit heller und/oder saugfähiger Oberfläche)
  2. Farben (z.B. Acryl ; am besten deckende, also keine Wassermalfarben)
  3. Pinsel, ein Stück Karton oder eure Finger – das sei jedem selbst überlassen

Und jetzt müsst ihr nur noch drauf loslegen :). Keine Angst, am Ende sieht es immer gut aus, egal ob ihr „gut“ malen könnt oder nicht.

Ideen:

Ganz schlicht – Malt euer Behältnis mit einer Farbe an und darüber, solange die erste Schicht noch feucht ist, mit einer anderen. Wenn ihr die Farben nicht vollständig vermischt, entstehen hübsche unregelmäßige Farbverläufe.

Skyline – Auf einem Hintergrund (z.B. „Ganz Schlicht“) könnt ihr mit einer dunklen Farbe eine wellige Linie zaubern, die so aussieht, wie eine Berglandschaft. Fortgeschrittene versuchen sich vielleicht an einer Stadtlandschaft 🙂

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So könnt ihr jedes noch so unpersönliches Geschenk (z.B. Geldgeschenke) zu etwas ganz besonderem und einzigartigem machen. Es sieht so aus, als ob ihr euch total viel Mühe gemacht hättet, aber geht ganz schnell und unkompliziert :D.

Wer will, kann natürlich auch komplizierte Motive versuchen.

Viel Spaß beim Schenken!