Buch-Origami

Neuerdings bin ich auf diesen neuen Trend gestoßen, Bücher aufzuwerten.
Dabei faltet man die Seiten eines Buches nach einer Vorlage, sodass sich ein Bild oder ein Schriftzug ergibt. Man kann es entweder so falten, dass der Schriftzug heraussteht oder hineingeht, also genau andersherum…
Die Vorlagen und ein Buch mit der Anleitung bietet die Firma Orimoto an. Vorlagen könnt ihr euch kostenlos auf der Homepage erstellen (leider in der Freiversion keine eigenen Bilder hochladbar). Eine Anleitung kriegt ihr auch auf Youtube, wenn ihr „Orimoto“ eingebt (was aber keine japanische Faltkunst ist sondern nur die Firma).
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Es ist sehr einfach, nur ein bisschen Zeitaufwändig (ich habe pro Vorlageseite ca. 1h gebraucht, „home“ passte auf 3 Vorlageseiten). Ich habe parallel ein Hörbuch gehört, das war ganz entspannend und man kann auch nicht viel falsch machen.
Ich habe sogar bei meinem Exemplar einen „Fehler“ gemacht: Ich habe alle Seiten im 45° Winkel gefaltet, doch eigentlich soll jeder Knick oben den gleichen Abstand vom Buchrücken haben… wenn ihr andere Bilder seht, wisst ihr, was ich meine :D. Ich finde nicht, dass es bei mir dadurch zu schlecht aussieht.
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Meine Oma würde mich wahrscheinlich umbringen, wenn sie das sähe, aber was solls! Das sind ja keine normalen Eselsohren, das ist Kunst! 😀 Außerdem immernoch besser, als wenn es noch 10 Jahre im Schrank stünde und schließlich doch in der Mülltonne lande. Denn sorry, aber „Tintenherz“ war jetzt nicht wirklich mein Lieblingsbuch.
Als nächstes kommt ein weiteres Buch dran, welches ich mal geschenkt bekommen habe. Daraus will ich dann ein „sweet“ falten -> „sweet home“.

Ist sehr hübsch zu verschenken und einfach herzustellen :D. Ich überlege, eine Pappe obenraufzumachen, sodass man etwas draufstellen kann. Und foliieren will ich das Buch von Außen auch noch mit einer Motivklebefolie!
Habt ihr noch andere Ideen zum Buch-upcyclen?

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Himbeer-Nicecream – Ich bin im Himmel!

Nicecream. Das ist diese „superschnelle, gesunde, fettfreie, zuckerfreie, vegane Eiscreme“. Das Prinzip ist, dass man gefrorene Früchte (Beeren/Obst) mit anderen Zutaten (Kakao/Nüsse/was auch immer…) püriert.

Ooh es ist soo lecker! Himbeereis ohne Eismaschine, ohne Extra-Zucker, in 5 Minuten!

Eis ist bei mir so eine Sache – klar, es ist lecker, aber ich verzichte meistens darauf. Genauso, wie ich auch auf Softdrinks verzichte… das fällt mir eben leichter, als auf Schoki und andere Süßigkeiten zu verzichten ^^.

Vielleicht liegt es daran, dass ich es so lange nicht gegessen habe und ich Himbeeren sowieso liebe, dass ich es gerade soo himmlisch finde. Egal, jetzt aber zum Rezept:

Ganz einfach. Für eine Schlemmerportion braucht ihr:

150g gefrorene Himbeeren

1 Banane

Das wars. Einmal in den Mixer bitte!

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Das Ergebnis: Himbeereis, mindestens so lecker wie aus dem Eiscaffee. Von der Konsistenz war es bei mir so, wie wenn man Eis eine Minute im Becher stehen lässt. Wer es fester haben will, kann die Banane vorher in Scheiben schneiden und einfrieren. Ich mag diese Konsistenz aber total :).

Das Ganze funktioniert wie bereits erwähnt auch mit anderen gefrorenen Früchten und allen möglichen Extrazutaten. Die Banane habe ich übrigens eigentlich nur ganz leicht gespürt, sie fungiert eher nur als natürliches Süßungsmittel :D.

Also probiert es auf jeden Fall aus! Ich sag euch, ihr werdet es nicht bereuen! Und schreibt mir dann, was bei euch im Mixer gelandet ist :)!

Obsidian – Was meint ihr :/ ?

von Jennifer L. Armentrout

Die Bücher stehen regelmäßig auf der Spiegel-Bestsellerliste. Die Cover sind wunderschön.

Nachdem ich Monate lang jeden Tag an diesen außergewöhnlichen Covern vorbeigelaufen bin, habe ich mir die Reihe schließlich vorgenommen. Die ersten zwei Bücher hörte ich als Hörbuch – so weit so gut. Das Hörbuch ist übrigens ganz gut gelesen, ich würde nicht davon abraten. Das dritte Band musste ich schließlich lesen. Das hat mir leider auch klar gemacht, dass ich so gar nichts mit der Geschichte anfangen kann.

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Origin – Band 4

Das Mädchen, frisch in einen kleinen Vorort gezogen, hat sich in dieses typische unhöfliche geheimnisvolle Arschloch verknallt, das sich dann als die große Liebe und tollster Übermenschlicher aller Zeiten entpuppt. Dann bringen sie sich ständig gegenseitig in lebensgefährliche Schwierigkeiten, irgendwann gibt’s dann einen Schulball und schließlich wird sie auch übermenschlich… Erinnert das nicht sonst jemanden an Twilight? Außerdem mag ich keine Aliens, genausowenig wie Zombies. Ich bin also etwas enttäuscht, da das Cover doch auf etwas Innovatives hoffen lassen hat. Ja, es gibt durchaus Unterschiede und neue Ideen. Aber die Können es für mich auch nicht ganz wieder gutmachen.

Ich habe das dritte Band überflogen und mir das Hörbuch vom vierten geholt – aber konnte mich eine Weile erstmal nicht dazu bringen, anzufangen. Aber dann tat ich es doch und … das vierte Band fand ich dann doch ganz ok … Es gibt ein neues Setting und der Schwerpunkt der Geschichte verlagert sich ebenfalls, vielleicht lag es daran.

Hat vielleicht einer von euch die Reihe gelesen und kann mir sagen, ob das dritte Band tatsächlich nicht so gut ist oder ob es doch an der Hörbuch – Buch Sache liegt? ^^

Was ist eure Meinung? 😦

Salat-Idee : „7-Farbiger“

Aus der russischen Küche kenne ich den Salat „7-Farbiger“ (auch „Bürste“ genannt). Wahrscheinlich gibts im Deutschen auch einen Namen dafür :). Wie dieser schon sagt, besteht der Salat normalerweise aus 7 Zutaten in 7 Farben… man muss aber nicht so streng sein :D. Alle Zutaten werden in Streifen geschnitten oder wenn möglich gerieben – am schönsten geht das mit einem Julienne Hobel – und vorerst nebeneinander in einer Schüssel angerichtet (siehe Bild). Am Tisch wird das ganze dann vermischt. Das macht man hauptsächlich wegen der Optik, kann man also auch weglassen :D.

Normalerweise nimmt man diese Zutaten in gleichgroßem Volumen (also gleichgroße Häufchen ^^) :
Rote Beete
Apfel
Geröstete Kartoffelstreifen
Karotte
Erbsen
Weißkohl
Majo (vielleicht ein nicht so großes Häufchen haha)

Man kann ebenfalls verwenden:
Gruke, Petersilie, Dill, Paprika, Rettig, Kohlrabi, alle möglichen anderen Gemüsesorten, die sich reiben lassen… 🙂

Als Dressing kann man statt Majo sowohl Öl als auch Joghurt (schmeckt mir am besten) verwenden.

Bei Salat denken viele nicht unbedingt an Kohl und Karotten. Aber wer etwas frisches zum Beißen möchte, liegt hiermit voll richtig! Und es ist auch echt lecker! Dieser Salat ist sehr variabel und gut geeignet, Reste aus dem Kühlschrank zu verwerten. Außerdem ist er natürlich auch ein bunter Hingucker und simpel herzustellen :).
Probiert es mal aus!

Fadenbild – endlich!

Schon seit soo langer Zeit wollte ich das schon machen. Den letzten Ansporn gab mir Zeitglück mit ihren Fadenbildern.

Jetzt hatte ich endlich alles zusammen.
– Leimholzplatte
– Farben (bei mir Acryl)
– Nägel (möglichst dünne, damit das Holz nicht splittert)
– Faden

Meine Leimholzplatte war zu lang, deswegen sägten wir sie in zwei Teile. Eins A3 groß, das andere etwas kürzer.

So. Am besten man überlegt sich vorher ein Motiv und druckt oder zeichnet sich eine Vorlage. Gut fur diese Methode eignen sich auch Schriftzüge, da stehe ich aber nicht so drauf. Ich druckte meine Vorlage aus, meine Freundin ließ ihrer Kreativität freien Lauf ;).

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Als Erstes muss man sich für einen Hintergrund entscheiden. Ich wählte einen Ton, der zu meiner Wand passen sollte (hat leider doch nicht so gut geklappt^^). Ich bemalte die Ränder in einem helleren Farbton, das war dann ausversehen auch vorne etwas sichtbar. Aber irgendwie sah es cool aus und ich entschied mich gegen Übermalen und für eine Vintageoptik.

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Auf dem Bild sind jetzt schon Nägel drin, aber ich hatte kein anderes vom Hintergrund :). Meine Freundin wählte für ihr abstraktes Gesicht (siehe unten) einen schlichten schwarzen Hintergrund.
Wenn dieser getrocknet ist, kann man die Vorlage mit Kreppklebeband oder wie ich mit zwei Reißzwecken festmachen (sieht man kaum, versprochen).
Jetzt die Nägel einhämmern. Etwa 5mm ins Brett. Meine Nägel waren 2cm lang. Achtet darauf, dass sie fest und am besten gerade sitzen. Es kann sonst passieren, dass sie sich durch die Belastung durch die Fäden verbiegen und im schlimmsten Fall herausspringen!
Wenn das geschafft ist, einfach die Vorlage entfernen.

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An einem Nagel den Faden mit Doppelknoten festbinden und kreuz und quer führen. Aufgepasst! Wenn eure Nägel einen genauso kleinen Kopf haben wie meine, haltet den Faden immer am letzten Nagel fest, während ihr weiter macht. Er ist zwischendurch oft abgerutscht, aber meistens lag das daran, dass man ausversehen selbst locker gelassen hat^^. Am Ende kommt wieder ein Knoten.
Tadaa…

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Falls ihr es nicht erkennt, dies soll ein abstraktes Gesicht sein :). Ich finde es toll! Besonders die Farben.
Wie man sieht kann man mit verschiedenen Fäden unterschiedliche Effekte erzeugen. Der etwas fransige hellblaue Faden hat auch was. Der weiße dagegen ist sehr streng und fest.

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Meins ist im Gegansatz ziemlich ruhig und vielleicht etwas langweilig. Dafür womöglich eher „alltagstauglich“ haha.
Ich weiß nicht ob ich ganz zufrieden damit bin, aber es ist ok. Wenn ich mal ein echt gutes Motiv habe, werde ich es auch wieder machen.

Vielleicht konnte ich ja auch jemanden inspirieren :). Viel Spaß beim werkeln.