Sushi selber machen

Für alle Sushi-Liebhaber ist es ein Muss sich auch mal selber an die Röllchen heranzutrauen. Aber auch für die, die keine Sushi mögen, ist es eine Möglichkeit, sie ganz auf sich anzupassen. Sushi heißt übersetzt Reis, das ist also die Grundlage. Was sonst noch dazu kommt, kann man dann selbst entscheiden.

Es gibt sie mit Ei, Garnele, Pilzen, Rettich, Sumiri (Krebsfleischimitat), Gurke und vielem anderen mehr. Theoretisch kann man auch Obst dazutun, oder einen Schokoriegel hineintun^^. Allerdings übernehme ich dafür keine Garantie…

Trotzdem ist es immer die Frage, ob es überhaupt günstiger ist, als im Restaurant zu essen. Ich habe dieses Wochenende Sushi hergestellt und versuche hier mal die Kosten darzustellen: Wir machten Makis (Füllung in Reis und dann in ein Algenblatt eingerollt) mit Avocado, Gurke und Lachsfilet. Als kleine Beilage gab es einen Salat aus Möhren, Gurke und Rettich.

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Man braucht für 33 Röllchen also ca. 200 Maki (das reicht für mindestens 10 hungrige Menschen):

Sushimatte – ab 1,50€ / Stk.

Essstäbchen – ab ca. 2€ / 10 Paar

Misosuppe – ab 3,50€ / 8 Instantsüppchen

Sushireis – ab 2€ / kg

20 Algenblätter – ab 1,69€ / 10 Blätter

Sojasoße – ab ca. 2€ pro Fläschchen

eingelegter Ingwer – ab ca. 1,50€ pro Packung

Füllung:

400g Lachs – ab ca. 6€ (viel teurer, wenn man richtige Sushiqualität wählt, ich hatte bis jetzt aber keine Probleme)

2 kleine Avocado – ca. 1€ / Stk., je nach Jahreszeit

1 Gurke – ca. 1€

evtl. Frischkäse – ca. 1€

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ca. 26€ + 3 bis 4h bei 3 Helfern

Übrig bleiben 4 Algenblätter und ca. 250g Reis (man kann also auch noch mehr machen^^)

Fazit: Im Restaurant bezahlt man pro Person zum satt werden für ein Menü mit Misosuppe allermindestens 6€. Das Macht 60€ für 10 Personen, aber halbsovielen Maki pro Person.

Selbst, wenn man beim Lachs, Reis und den anderen Zutaten auf Qualität setzt, wird es nicht teurer als das. Ein wichtiger Faktor ist dabei aber die Zeit. Wenn man nicht den ganzen Tag etwas unternehmen, sondern einfach entspannt etwas essen möchte, sollte man ein Sushirestaurant oder eine Lieferung bevorzugen.

Wie macht man überhaupt Makis? Das ist garnicht so schwer:

  1. Alle Zutaten der Füllung in lange Streifen schneiden (ca. 0,5cm Durchmesser).
  2. Algenblatt mit der Schere in 2 Hälften schneiden.
  3. Eine Schicht Reis auf die unteren 2 Drittel eines halben Blattes verteilen.
  4. Je einen Streifen Füllung auf den Reis legen (z.B. ein Streifen Gurke und einen Streifen Lachs).
  5. Algenblatt auf die Sushimate legen.
  6. Füllung mit den Fingern festhalten, während man die Rolle einrollt, ein Streifen Alge sollte übrig sein.
  7. Diesen mit etwas Wasser anfeuchten, dann weiterrollen. Das klebt die Rolle zusammen.
  8. Am Ende die Rolle in 6 gleichgroße Makis teilen.

Viel Spaß beim Üben!

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2 Gedanken zu “Sushi selber machen

  1. Vielen Dank für die Angaben! 🙂
    Dann werde ich mich doch mal an die Sushiverarbeitung machen.
    Ich mag Sushi sehr, doch hab ich mich noch nicht dran getraut sie selber zu machen.

    Gefällt 1 Person

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