Meine Lieblingscookies!

So, heute habe ich endlich mal wieder meine Lieblingscookies für Schokoladensüchtige gebacken. Der Name hält, was er verspricht – 90g Mehl vs. 500g Schokolade! Vielleicht sollte man diese Cookoes eher als Pralinen bezeichnen :). Verwendet wird für den Teig bittere und für die Stückchen weiße oder Vollmilchschokolade – da ich keine bittere Schokolade mag nehme ich stattdessen Vollmilch und für die Stückchen Weiße :).

image
Auf jeden Fall sind sie super! Für sie nehme ich es auch in Kauf, ein Wasserbad und zwei weitere Schüssln gleichzeitig zu betreiben, wofür ich ja normalerweise viel zu faul wäre ^^. Wichtig ist es, den fertigen Teig im Kühlschrank eine Stunde ruhen zu lassen. Dadurch ist er einfacher zu portionieren und die cookies verlaufen nicht so stark auf dem Blech.
Wenn man die Cookies aus dem Ofen holt, kann man sie nur mit einem Löffel essen, weil sie noch so weich sind :d. Aber wenn sie abgekühlt sind, werden sie richtige Chewy Chocolate Cookies… ❤

image

Wer auf Schokolade und Cookies steht, muss die unbedingt probieren!

„Angelglass“ von David Barnett

Ich habe gerade das Buch „Angelglass“ von David Barnett zu ende gelesen und musste gleich nach meinem LapTop greifen, um darüber zu berichten.

Es ist ein Roman mit Fantasyanteil, der jedoch nur wenig Auswirkung auf das Geschehen nimmt.

Das Buch spielt in Prag, und zwar wird parallel aus zwei Welten berichtet. Ein junger Mann wir einmal im Prag der Gegenwart und einmal Ende des 16. Jahrhunderts ohne Gedächtnis in einem Graben aufgefunden. Er bekommt einen Namen: Poutnik („der Wanderer“)

In der Gegenwart schließt er sich einer Gruppe Globalisierungsgegnern an, in der Vergangenheit wird er zum „Spiegel von Prag“ am Hofe des verrückten Königs Rudolf II.

Seine Bestimmung soll es sein, die „Unschuldigen zu retten“.

Das wär schon der erste Punkt, warum mir das Buch gefällt. Ich mag Prag. Es verströmt eine ähnliche Magie wie Venedig. Außerdem mag ich es, wenn Geschichten in der Vergangenheit stattfinden und am besten noch wie hier einige reale historische Personen vorkommen, auch wenn die Geschichte dabei ein wenig umgeschrieben wird.

Es ist schwierig nicht zu viel zu verraten. Etwa in der Mitte des Buches erfährt man, wer der Gedächtnislose ist, etwas später, wieso er in den Graben gekommen ist. Am Ende gibt es dann so eine hübsche Moral, wie spannend Imperfektion im Gegensatz zur Perfektion ist.

angel-233858_1920

Das Buch ist auch durchgängig spannend, wobei ich sagen würde, dass die Spannung im Verlauf des Buches immer weiter zunimmt. Zuerst wusste ich noch nicht genau was passieren wird und worum es in der Geschichte überhaupt geht, aber schon am Anfang trifft „Poutnik“ auf eine Vielzahl interessanter Charaktere, die alle ihre eigenen Probleme und Geschichten mit sich bringen.

Witzig finde ich, dass mit zunehmender „Brenzlichkeit“ der Situationen die Abschnitte der Erzählungen aus den beiden Welten sich immer öfter abwechseln und am Ende teilweise nur noch aus einem Satz bestehen, was manchmal ein bisschen verwirrend ist.

Doch es war ja auch wirklich spannend. Ich finde es so außergewöhnlich, wie sich die Handlungszweige im Verlaufe des Buches immer weiter verkomplizieren und immer andere Menschen in Verdacht geraten, dies oder das zu sein. Am Ende überschlagen sich dann die Ereignisse völlig und nichts ist so, wie man vermutet hatte. Vielleicht mag das dem Einen oder Anderen unrealistisch und konstruiert vorkommen, mir hat es aber ziemlich gut gefallen! Es war total spannend und ich mag es, wenn nichts vorhersehbar ist. Und noch besser fand ich dann die Lehre oder auch Schlussfolgerung, die abseits von der tollen Imperfektion gezogen wurde… aber die will ich nicht verraten :).

Ach ja, das hätte ich fast vergessen: Ich hasse es ja bekanntlich, wenn Bücher kein Happy End(-ing) haben. Aber in diesem Fall ist alles ein bisschen anders… das Ende der Geschichten ist zwar nicht gut, aber das Ende des Buches an sich hat mir echt gefallen, sodass ich garnicht mehr an dieses Detail gedacht habe….

Ich hoffe ein paar von euch lassen sich davon überzeugen es zu lesen, denn ich finde es schade, dass solche Bücher manchmal einfach in unserer vielfältigen Bücherlandschaft untergehen!

 

kleines Drachenprojekt

Durch eine Anfrage kam ich darauf, Drachen zu zeichnen – genauer gesagt wurden es drei Stück.

Die erste Schwierigkeit war erst einmal: Wie sieht ein Drache aus? Es gibt schließlich keine echten Drachen und jeder hat eine etwas andere Vorstellung von ihnen. Durch ein paar Internetrecherchen konnte ich mir aber eine konkretere Vorstellung machen :).

Die nächste Frage war: wie sieht die Haut des Drauchen aus? Bei allen drei Drachen habe ich auf Schuppen gesetzt, weil das wenigstens einen gewissen Eindruck von Textur hinterlässt und den Körper so weniger karg aussehen lässt.

Die Farben variierte ich – grün, blau und lila schienen mir passend. Rot hätte es wohl auch getan. Leider habe ich die längste Zeit meines bisherigen Lebens eher Abstand von Farben genommen, sodass diese Erfahrung mit Buntstiften zu meinen ersten gehört ^^. Leider habe ich bei diesen metallicfarbenen Stiften das Problem, dass sie wenig Pigment auf das Papier abgeben, sodass strahlende Farben nicht wirklich möglich sind :(.

Mein erster Drache wurde eher aggressiv und stark. Außerdem ähnelt er vom Körperbau ziemlich stark einem Menschen, was wohl daran liegt, dass ich mein ganzes Leben hauptsächlich Menschen gezeichnet habe und mir diese Darstellung einfacher fiel.

Der zweite soll auf einem Stein liegen und hat die Flügel angeklappt. An der Haltung der Flügel bin ich anfangs auch ziemlich verzweifelt, denn es war schwer, den richtigen Winkel zu finden ^^. Diesen Drachen finde ich am wenigsten gelungen.

Beim dritten Drachen nahm ich mir die chinesische Variante zum Vorbild, allerdings nahm ich einen anderen Körper (die haben ja sonst meistens einen langen, schlangenartigen Körper). Das Foto wurde nicht ganz zum Ende aufgenommen, aber leider habe ich vergessen, den fertigen Drachen zu fotografieren :).

Drache 1 und 3 habe ich nämlich verschenkt.

Es ist immer wieder eine schöne Sache, etwas neues auszuprobieren. Und ganz wichtig beim zeichnen: Am Anfang sieht es vielleicht echt blöd aus, aber wenn man weitermacht und sich dass das Gesamtwerk ansieht, ist es auf einmal gar nicht mehr so schlecht wie man dachte! Also – auf keinen Fall nach ein paar Strichen aufgeben :).

20150922_212429.jpg

20150924_200700.jpg

neues-dokument-11_2.jpg.jpeg

Ravioli mit zwei verschiedenen Füllungen

Auch wenn ich nach der Weihnachtszeit immer das Gefühl habe, mich für das ganze nächste Jahr im Voraus sattgegessen zu haben, bekommt man dann doch wieder Hunger.
Diesmal versuchten meine Freundin (mit der ich immer gerne Neues rund um Essen ausprobiere) und ich Ravioli – gleich in zwei verschiedenen Ausführungen: Einmal mit Pilzfüllung und einmal mit getrockneten Tomaten und Mozarella.
Auch der Teig wurde in den Rezepten verschieden zubereitet.
Teig 1: Mehl, Eier und etwas Salz
Teig 2: Mehl, Eier, Olivenöl, Wasser

Teig 1 wurde ziemlich zäh und ohne Nudelmaschine für uns nicht dünn genug ausrollbar – dafür auch nicht klebrig.

Teig 2 war schon Besser. Zwar war er ein bisschen klebrig und ist an manchen Stellen zu dünn geworden, aber hat im Endeffekt besser geschmeckt, weil er dünner war!

Nun zur Füllung: Die Pilzfüllung (u.a. Pilze, Ricotta, Nüsse, Parmesan) hat zwar am Ende wenig nach Pilz geschmeckt, war aber echt lecker. Leider weiß ich nicht, was ich mit dem übrig gebliebenen Ricotta anfangen soll^^.

20151227_152359-1.jpg
Tomatenfüllung

Die Tomatenfüllung (Mozzarella, Tomaten, Rucola, Parmesan ) war ein wenig gewöhnungsbedürftig im Geschmack. Nun, nach getrockneten Tomaten. Aber für mich schon ziemlich außergewöhnlich für eine Raviolifüllung :).

Das Füllen: Ravioli kann man ja auf zwei verschiedene Arten herstellen: Mit einer Ravioliform oder indem man Kreise aus dem Teig aussticht bzw. gleich kleine Kreise ausrollt und dann mit den Händen zusammendrückt.

Zum Glück habe ich so eine Form. Es ist eigentlich eine Pelmeniform aus Russland, funktioniert aber natürlich genauso gut mit Ravioli^^.

20151227_144958-1-1.jpg
Pilzfüllung in Ravioli (/Pelmeni-)form

Mit der Form ließen sich viele Teigtäschchen schnell ausstechen, den Restteig füllten wir dann per Hand. Wenn man alles schön einheitlich möchte, ist die Ausstechform natürlich super. Unsere handgefüllten Kreationen wurden im Gegensatz dazu alle individuell :). Allerdings kommt das wohl auch mit der Übung.

Insgesamt würde ich sagen: Nicht so aufwendig wie erwartet, aber auch nicht so lecker wie erwartet :/. Für den ersten Versuch war es aber annehmbar :).

20151227_163928-1.jpg

Mein letztes ausstehendes Weihnachtsgeschenk

Nun sind die Feiertage mit dem ersten Arbeitstag wieder zu einer flüchtigen Erinnerung geworden, doch ein Geschenk steht noch aus. Es war seit mehreren Monaten „In Planung“ (meistens tief in meinem Hinterkopf vergraben).

So ist es bei mir mit kreativen Angelegenheiten (Wenn ich „Kunst“ sage, fühle ich mich fehl am Platz) – Sie sind da und ab und zu arbeitet man daran, wenn man sich schließlich dazu gezwungen hat. Schließlich macht es ja Spaß, nur blöd, wenn man einfach seinen Arsch nicht hochkriegt.

Naja, auf jeden Fall ist es für einen Freund, der mich glücklicherweise um meine Leinwand erleichtern wollte. Erstmal sollte es ein Drache werden, schließlich wurde es eine Figur aus seiner Lieblingsserie (Abgemalt von einem Foto). Klar, dass es nicht perfekt geworden ist, aber ich habe mir Mühe gegeben! Und ich möchte auch nichts mehr daran verändern, obwohl ich och so schrecklich viele Fehler sehe :/ (Wegen der Faulheit einerseits, andererseits, weil ich sonst nie zufrieden bin und womöglich alles zerstöre).

Im Kunstunterricht brauchte ich erstmal eine Weile, um mich daran zu gewöhnen, immer eine Grundierung zu machen. Und das ist ein so wundervolles Ding, aber oft vergesse ich es einfach. Ist schließlich unschön, mit weißen Flecken zwischendrin.

Am meisten stören mich die Haare, die ihr über die Schulter fallen. Lider heben sie sich kaum von der Weste ab und bilden auch in sich keine Kontraste, aber das ist schon beim Originalfoto der Fall.

Nun gut, ich bin gespannt, ob es gefällt.

20151115_143105-1.jpg20151115_150231-1.jpg20151207_204232.jpg20160102_191254-1.jpg20160102_203918-1.jpg20160103_134242-1.jpglr2hxmkvb72gr2eywq2r6t3x.jpg

Link zur Vorlage (nein es sieht nicht genauso aus :P): Lagertha aus „Vikings“

„Ich fürchte mich nicht“ von Tahereh Mafi

Ja, mein Blog wird in letzter Zeit ein bisschen Buchlastig – was ich ehrlichgesagt kaum erwartet hätte! Aber irgendwie fehlt mir in dieser Weihnachts- und Neujahrsphase die Lust, etwas anderes zu tun. Essen kann ich sowieso nicht mehr ansehen
^^.

Naja, auf jeden Fall wollte ich vor dieser Trilogie schreiben, die ich letztens (vor ein paar Tagen, und 2 Bücher sind schon gelesen) in der Bibliothek entdeckt habe. Manchmal wird sie als „Juliette-Trilogie“ bezeichnet aber ich bin mir nicht sicher, ob es einen offiziellen Titel gibt.

Es ist ein dystopisches Setting, die sind ja zur Zeit besonders beliebt bei Autoren. Normalerweise mag ich die nicht so, denn es ist oft das Gleiche (Ich mein, vergleicht doch mal „Selection“, „Panem“ und „Die Bestimmung“). Die Situation in diesem Roman ist außergewöhnlich, das kann ich sagen. Dystopien mag ich deswegen nicht viel lieber. Aber das ist Geschmackssache…

Das Cover hat mich sofort angesprochen. Ich bin froh, dass der Trend endlich weg von diesen hübschen Mädchengesichtern auf allen Jugendromanen weggeht, denn irgendwann wird das eben langweilig!

Das erste Buch hörte ich als Hörbuch. Absolut fantastisch gelesen, muss ich sagen. Ich hab nicht oft gute Erfahrungen mit Hörbüchern gemacht und hätte schon gar nie daran gedacht, es dem normalen Buch vorzuziehen. Ziemlich oft stört mich, dass die einfach so langsam lesen, dass ich das Gefühl habe meine Zeit zu verschwenden oder, dass einfach nicht so gelesen und betont wird, wie ich es für richtig halte. Was allerdings der Vorteil ist, ist dass man alles mögliche parallel machen kann und somit eigentlich gerade keine Zeit „verschwendet“.

Bei diesem Roman wage ich es tatsächlich, das Hörbuch zu empfehlen! Angemessenes Tempo und außerdem wird auch der außergewöhnliche Schreibstil der Autorin gut zur Geltung gebracht – vielleicht besser, als ich es selbst tun könnte.

Screenshot_2016-01-02-17-05-24
Screenshot aus der „Onleihe“-App

Dieser Schreibstil ist das, was mir gefällt. Es kommt in den Büchern, die ich sonst so lese, nicht oft vor, dass jemand die Formatierungsmöglichkeiten des Textes so ausgiebig nutzt und damit … naja, damit die Gedanken des Hauptcharakters so gut rüberbringt.

Am Anfang des Geschehens sitzt die Protagonistin (Juliette) in einer Anstalt. Ich finde es faszinierend wie die Autorin ihre Gedanken darstellt. Ich weiß natürlich nicht (und bezweifle), ob  das so 100% realistisch ist, aber ich fand es auf jeden Fall gut^^.

Beim ersten Buch gefiel mir die Handlung fast ausnahmslos.

Beim zweiten Band war das schon ein wenig anders:

Erstens ist es an zu vielen Stellen traurig. Ich lese nicht gerne Bücher, um den ganzen Tag rumzuheulen… aber offensichtich ist es gut geschrieben und was anderes will man auch nicht.

Zweitens kam wieder diese Dreicksbeziehung ins Spiel, bei der ich immer so schrecklich an der Dummheit der betreffenden Person verzweifle aber in diesem Fall ist eines anders: Man weiß nicht genau wer gewinnen wird. Also gut, sagen wir, es ist nur „fast“ sicher. Aber es könnte auch der andere sein…

Ja, in dem Moment, wo ich diesen Eintrag schreibe, brenne ich schon darauf, den letzten Band zu lesen! Aber andererseits möchte ich nicht meine letzten Urlaubstage nur mit Bücherlesen verbringen :/.

Ich hoffe ich entscheide mich richtig^^. Wir werden sehen.